Fauna und Flora Paraguays
Paraguay ist, was Fauna, Flora und Klima anbelangen, in zwei Zonen unterteilt: Der westliche Teil, der Gran Chaco, bedeckt 61 % des paraguayischen Territoriums, beherbergt jedoch nur ca. 4% der Gesamtbevölkerung.
Der Chaco besteht zum großen Teil aus sandigen oder lehmigen Flachland, bedeckt mit Krüppelwald oder Palmen. Er hat subtropisches, oft sehr trockenes Klima, mit Höchsttemperaturen von bis zu 47 Grad Celsius im Schatten. Ostparaguay hat zum Teil hügelige Landschaften und gemäßigtes Klima. Der Ostteil ist mit 39% der Landmasse die kleinere, aber am dichtesten besiedelte Region des Landes.
Flora und Fauna machen Paraguay zu einem einzigartigen Naturparadies. Nicht umsonst bezeichnet man das Land als den Garten der Welt. Unzähligen Zierpflanzen, wie z.B. verschiedene Lilien- und Orchideenarten, majestätische Urwaldbäume, wie der Lapacho, der Hartholzbaum Quebracho oder der Flaschenbaum und bis zum Horizont reichende Palmenhaine bedecken mit ihrer immergrünen Pracht das Land. Exotische Früchte, wie Bananen, Ananas und eine Vielzahl von Zitrusfrüchten wachsen wild oder werden auf Plantagen kultiviert.
Hervorzuheben ist die exotische Tierwelt: Kolibris, Papageien und Straußenvögel bevölkern neben Gürteltieren, Nasen- und Ameisenbären, dem Puma, Tapir und Jaguar, Reptilien, wie z.B. Kaimane, Schlangen und Leguanen die Landesnatur.
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