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Ursprung der Stipendien (Schulpatenschaften)

Zwei Jungen die aus einem Fenster schauenIn den 80er Jahre, als die Schule noch in den Kinderschuhen stand, fragten uns eigene Personen aus Deutschland, ob sie in irgendeiner Form helfen könnten.Wieder einmal spürten wir die Hand Gottes. ER war und ist an dieser Schule beteiligt.
Aus dieser Anfrage entstand die Idee der individuellen Unterstützung für Schüler, die sich das Schulgeld nicht leisten können durch die Vergabe von Stipendien. Unter der Leitung der Direktorin, die die deutsche Sprache beherrscht und sich somit mit den Personen dieses Landes in Kontakt setzen konnte, wurden bald darauf die ersten Patenschaften übernommen.

Im Jahre 1994 bot sich das Ehepaar Gudrun und Egbert Goseberg aus Deutschland an, die Arbeit vor Ort zu übernehmen um auf diese Weise den Kontakt mit den Paten in Deutschland zu erleichtern, deren Anzahl jedes Jahr zunahm.

Heute haben wir über 350 Patenkinder! (2010)

Wir danken Gott für diesen reichen Segen, denn viele dieser Schüler hätten ohne diese Hilfe keinen Zugang zu einer guten Schulausbildung.

Mit der wachsenden Anzahl an Patenschaften wuchs auch die Verantwortung und die damit verbundene Arbeit. Aus diesem Grund arbeiten jetzt mehrere Personen in der Stipendienabteilung, die diese Arbeit unter der Leitung der Direktorin ausführen.

Folgende Aufgaben müssen erledigt werden:

  • eine ständige Kontrolle
  • eine individuelle Betreuung der Paten und ihrer Wünsche
  • die Übersetzung der Briefe nach und aus Deutschland
  • Hausbesuche bei Personen, die ein Stipendium beantragt haben
  • die Vorbereitung der Geschichten der Stipendienbewerber in Deutsch
  • die Aufrechterhaltung des Kontakts mit Deutschland (Gemeinde Brüggen Bracht)
  • akademische Begleitung

Das alles, und mehr, ist wichtig, um die Transparenz und das Wachstum dieses Arbeitsbereiches zu erhalten.

Es ist Gott, der Allmächtige, der die Herzen vieler Familien bewegt, ein ihnen fremdes Kind zu unterstützen. Durch diese Unterstützung haben die Kinder die Möglichkeit zu einer auf biblischen Prinzipien gegründeten Ausbildung und mit klaren Richtlinien und hoffnungsvollen Zielen.

Worte von einer Ex-Schülerin die durch eine Patenschaft die Schule besuchen konnte und nun nach Jahren in derselben im Sozialbereich angestellt ist.

Meine Schulzeit begann in der Schule Ñandejara. Ich lernt hier nicht nur schreiben, sondern auch, was wirklich eine Person ausmacht: Ich lernte leben mit der Liebe, die in Jesus gründet. Das hat man nicht nur mit Worten vermittelt, sondern auch mit dem Vorbild von den Personen, die diese Schule führen und an dieser Schule arbeiten.
Heute schaue ich zurück und sage: Hier lief, spielte, lachte und weinte ich. Hier sind viel meiner Lebensbausteine gelegt worden. In dieser Schule bin ich aufgewachsen und sie mit mir. Ich erinnere mich an den Tag, wo wir einige Wände färbten. Wir färbten und färbten, bis ich schließlich auch gefärbt war. In den Jahren hat sich die Struktur der Schule geändert, aber ihr inneres Wesen ist gleich geblieben. Ich bin Teil dieser Familie geblieben, aber mit einer anderen Rolle und ich habe noch viel zu lernen.

 
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